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Aufbau des Steckverbindersystems "Eberl"

Der Eberlstecker ist ein zweipoliger Sonderleitungsstecker mit Schutzkontakt 63 A 250 V für Wechselstrom und zur Verwendung im Sondernetz für die Beleuchtung vorgesehen. Zwei Ausführungen sind genormt, in DIN 56905 der Hängestecker (für bewegliche Kabel) und in DIN 56906 die Anbausteckdose. Beide Asuführungen gibt es in Kunststoff- und Leichtmetallausführung. Die Besonderheit des Steckersystems ist, daß Stecker- und Dosenteil baugleich sind. Somit könnten zwei spannungsführende Kabel zusammengesteckt werden, wobei dann ein satter Kurzschluß etnstünde. Dies ist zu vermeiden.

Anbaudose (bzw. Anbaustecker)

Die Anbaudose wird einerseits als Anschlußdose an das Netz und andererseits als Anschlußstecker an Scheinwerfern verwendet.

In der DIN 57 108 / VDE 0108 ist die Belegung des Steckverbinders festgelegt. Diese Belegung ist unbedingt einzuhalten, da es sonst zu Unfällen kommen kann. Bei richtiger Belegung handelt es sich um ein sicheres System.

In Energierichtung muß der Außenleiter (die Spannung) an der Buchse liegen, wie bei jedem Steckverbinder für Starkstrom. Bei der Versatzdose muß also die Buchse an die Phase angeschlossen werden.
 

Hängestecker (bzw. Dose)

Der Bühnenhängestecker wird für Verlängerungskabel und Scheinwerferanschlüsse mit Kabel verwendet.

Bei Verlängerungskabel müssen jeweils der Sift mit der Buchse des anderen Steckers verbunden werden. Damit ist sichergestellt, daß bei einem losen Ende immer nur die Buchse unter Spannung stehen kann. Die Buchse hat auch ein Isolierstück (siehe Zeichnung) zwischen Buchse und Stahlmantel. Dieses Isolierstück muß immer vorhanden sein. Ein defekter Stecker ist sofort außer Betrieb zu nehmen.
 

Darstellung des Eberl-Systems
 
 
 
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Copyright © 1998 Reiche & Vogel  B.Deltschaft, Berlin im Mai 1998